Residenzschloss Altenburg

Herzlich willkommen im Residenzschloss Altenburg

Uwe Strömsdörfer, Schloss- und Kulturbetrieb/Joachim Köhler MEDIADESIGN Erfurt (Drohnenaufnahmen)


Ferienkinderzeit!

Die Sommerferien stehen vor der Tür und nun ist immer dienstags – donnerstags um 10.30 Uhr Ferienkinderzeit im Schloss angesagt! Es geht um den „Tatort Burg“, um „Turmgeschichten“ oder um die Suche nach Spuren, die Prinzen und Prinzessinnen im Schloss hinterlassen haben. Auch die Kartenmacherwerkstatt stellt ihre Türen auf: Dahinter kann man „Ganz schön unter Druck“ geraten. In einer Ausstellung über Martin Luther oder Georg Spalatin, können sich nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch ihre Eltern in einem Quiz beweisen. Oder es lassen sich in einem sportlichen Ausflug mal alle Türme der Stadt zu erklimmen….Folgt einfach dem Button zu allen spannenden Angeboten!

Ausstellung deutscher Rettungsmedaillen

Seit den 1750er Jahren entwickelte sich in den deutschen Ländern die Praxis, Rettungstaten und Wiederbelebungen von Seiten des Staats und privater Einrichtungen besonders anzuerkennen. Nachdem dafür zunächst öffentliche Belobigungen erteilt und teilweise auch Geldbelohnungen ausgezahlt wurden, stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. erstmals in Deutschland 1802 eine besonders zur Anerkennung von Rettungstaten gestaltete Medaille. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts schlossen sich die meisten deutschen Staaten durch eigene Stiftungen von Rettungsmedaillen diesem Vorgehen an und heute verfügen alle deutschen Bundesländer über ein solches Ehrenzeichen. Diese staatlichen Rettungsmedaillen werden durch einige nichtstaatliche Auszeichnungen ergänzt, die insbesondere von Hilfsorganisationen für Lebensrettungen im jeweiligen Wirkungsbereich ausgegeben werden.

Die Kabinettausstellung „Für Rettung aus Lebensgefahr – Anerkennungen für Rettungstaten in Deutschland“ im Residenzschloss Altenburg in Thüringen zeigt in einmaliger Vollständigkeit nahezu alle historischen und gegenwärtigen staatlichen deutschen Rettungsmedaillen, ergänzt um einige Etuis, Miniaturen, Verleihungsurkunden und Trägerfotos. Dank der Unterstützung von beinahe 40 überwiegend privaten Leihgebern liegen die allermeisten Medaillen doppelt vor und sind deswegen von beiden Seiten zu sehen. Darüber hinaus werden viele nichtstaatliche und einige private deutsche Rettungsmedaillen gezeigt und thematische Aspekte, beispielsweise der Entwurf und die Herstellung von (Rettungs-)Medaillen, die wiederholte Anerkennung von Lebensrettungen oder die Auszeichnung von jugendlichen Lebensrettern, aufgegriffen und durch Medaillen, Urkunden und weitere Gegenstände dargestellt. Insgesamt umfasst die Ausstellung etwa 320 Medaillen und 55 Etuis, über 30 Miniaturen bzw. Miniaturenketten und über 20 große Ordensschnallen sowie über 40 Urkunden und über 30 Fotos, zusammen rund 560 Exponate.

 

Dank der Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V. liegt ein Begleitheft zur Ausstellung vor, in dem umfassende Informationen zu allen staatlichen deutschen Rettungsmedaillen von 1802 bis in die Gegenwart gegeben werden.